FrauenNetzWerk des LV Sachsen

ist der Zusammenschluss von betroffenen Frauen für
betroffene Frauen mit dem Krankheitsbild Morbus Bechterew in Sachsen.
Ankylosierende Spondolytlitis oder auch als Morbus Bechterew wird bisher oft immer noch als reine Männerkrankheit betrachtet.Doch meist liegt es daran, dass bei Frauen die Diagnose viel später gestellt wird und sich die Symptome gegenüber Männern unterscheiden. Vom Auftreten der ersten krankheitstypischen Symptome bis zur Diagnosestellung dauert es im Durchschnitt fünf bis sieben Jahre, bei Frauen oft mindestens zwei Jahre länger. Und Frauen schildern, empfinden und bewerten ihre Beschwerden auch anders als Männer. Deshalb wird die Diagnose Ankylosierende Spondolytlitis meist später gestellt als bei Männern.
Wo liegen die kleinen Unterschiede?
Rückenschmerz ist anders: Meist sind die nächtlichen, tiefsitzenden Rückenschmerzen im unteren Rücken, die als eines der typischen Symptome für die Ankylosierende Spondolytlitis gelten, nicht so intensiv ausgeprägt wie bei Männern.
Krankheitsbeginn tritt später auf: Bei weiblichen Betroffenen mit Ankylosierende Spondolytlitis oder auch Morbus Bechterew genannt, tritt die Erkrankung oft erst erst im mittleren Erwachsenenalter auf, während Männer schon meist viel früher von er Krankheit betroffen sind.
Langsameres Fortschreiten der Erkrankung: Meist verläuft Morbus Bechterew bei Frauen unauffälliger und langsamer wie bei Männern. Was vielmals zu einer Diagnoseverzögerung führt, da man die typischen Anzeichen der Erkrankung bei Frauen nicht sofort erkennen kann. Oft haben Sie einen langen Leidensweg hinter sich bevor Sie die die Diagnose erhalten.
Versteifungen an der Wirbelsäule sind weniger ausgeprägt.
Bei Männer schreitet die Versteifung der Wirbelsäule, die ein typisches und sehr auffälliges Symptom von Morbus Bechterew ist, oft sehr schnell voran. Bei Frauen ist dieser Verlauf weniger intensiv ausgeprägt oder verläuft oft viel langsamer. Durch das Fehlen diese typischen Merkmals der Versteifungen in der Wirbelsäule werden bei Frauen die Rückenschmerzen oft nicht gleich sofort mit der Krankheit Morbus Bechterew in Zusammenhang gebracht. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Frauen die schubweisen, tiefsitzenden Rückenschmerzen, die sich durch Bewegung und im Laufe des Tages bessern, ernst nehmen und abklären lassen.
Was kann ich tun, nachdem ich die Diagnose "Morbus Bechterew" oder "Ankylosierende Spondolytlitis" oder auch Morbus Bechterew erhalten habe?
Frau und die Diagnose Morbus Bechterew! Und was kommt jetzt? Nun ist Guter Rat ist teuer - und plötzlich sind so viele "Experten" da. Alle wissen ganz genau, was Frau nur zu tun braucht, damit alles wieder ins rechte Lot kommt.Familie, Beruf, Umfeld, Freunde - Doch soll man das jetzt mit der Diagnose Ankylosierende Spondolytlitis plötzlich nur alles in den Griff bekommen? Die Schmerzen, die Steifigkeit am Morgen und die plötzlich nicht mehr vorhandene Leichtigkeit in den Tag zu starten. Plötzlich ist man unsicher, was man noch alles kann und darf.
Treibe ich noch die richtige Sportart?
Ernähre ich mich richtig?
Kann ich meinen Beruf weiterhin ausüben?
Wird es mir möglich sein meinen Kinderwunsch auszuleben oder kann ich meine Kinder noch eigenständig betreuen?
Fragen über Fragen schwirren plötzlich im Kopf herum, zusätzlich zum Schock plötzlich an einer unheilbaren, chronischen entzündlichen Erkrankung zu leiden.
Doch keine Frau muss mit den Fragen rund um die Erkrankung "Ankylosierende Spondolytlitis" (Morbus Bechterew) allein sein.
Denn es gibt einen großen Informationen - und Erfahrungsschatz der Gemeinschaft des FrauenNetzWerks.
Sie möchten sich gern über Frauen und Ihre eigenen Lebenswege informieren?
Dann finden Sie hier
den Film zum Frauennetzwerk
Sie suchen Informationen, Unterstützung bei der Diagnosebewältigung oder interessieren sich für unsere vielfältigen Austausch- und Vernetzungsangebote? Dann wenden Sie sich gern an die beiden Frauenansprechpartnerinnen des Landesverbandes Sachsen e.V.
Was bieten wir für Frauen mit "Morbus Bechterew" oder "Ankylosierender Spondolytlitis" ?
Erfahrungsaustausch unter Betroffenen , zum Beispiel bei regelmäßigen Stammtischen oder Patiententagen für Frauen
Persönliche Gespräche und telefonische Beratung durch die beiden Frauenansprechpartnerinnen des Landesverbandes Sachsen e.V.
regelmäßige und vielfältige Seminare und Kurse zur Krankheitsbewältigung
Veranstaltungen und Vorträge zu frauenspezifischen Fragen
Anreize zur Hilfe und Selbsthilfe
Motivationen und Anregungen
Sie möchten gern die Angebote des FrauenNetzWerks Sachsen kennenlernen
oder an Veranstaltungen teilnehmen? Dann schauen Sie gern in unseren Veranstaltungskalender .
Der direkte Kontakt zu unseren Frauenansprechpartnerinnen:
Jana Schmalisch
Telefon: 0176/24482811
Email:

Ilona Hiller
Telefon: 0176/85651796
Email:

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Dann finden Sie weiterführende Informationen über Sachsen hinaus auf den Seiten des Frauennetzwerks des Bundesverbandes Zur Frauen-Webseite des Bundesverbandes.