Chronik – Meilensteine des DVMB Landesverband Sachsen

1990 - Die ersten Anfänge
Am 12. Mai 1990 fand in Thermalbad Wiesenbad die Gründung der Vereinigung Morbus Bechterew (VMB) der DDR als Vorläufer unseres Landesverbandes Sachsen statt.
Vorsitzender: Michael Löhmann
Stellvertretender Vorsitzender: Dieter Frenzel †
Finanzbeauftragter: Thomas Pause
Schriftführerin: Martina Hübner
Beisitzer: Gerhard Maibier, Silvio Veit
Revisionskommission: Wolfgang Schuhmacher †, Klaus Schwarting †
1991 –Gründung des Landesverband Sachsen in Thermalbad Wiesenbad
Am 28. September 1991 wurde der Landesverband Sachsen der DVMB offiziell gegründet. Die Gründungsversammlung fand im Kliniksanatorium Thermalbad Wiesenbad statt.
Am 7./8. Dezember findet das 1. Gruppensprecherseminar in Possendorf bei Dresden statt. Ca. 150 Mitglieder waren in den 6 Therapiegruppen aktiv.

Gründungsmitglieder des Landesverbandes Sachsen (2001);
v.l.n.r. H. Baumann †, K. Vogt, H.-I. Uhlig, S. Petzold, G. Maibier, M. Schulze, W. Schumacher †, K. Kretzschmar †, T. Peisker, M. Milverstädt, St. Kretzschmar
1992 – Gemeinnützigkeit und Vernetzung
Der Verband wurde ins Vereinsregister eingetragen und erhielt die Anerkennung als gemeinnütziger Verband durch das Finanzamt. Im Juni 1992 wurde das erste Sächsische Therapeuten- und Patientenseminar in Thermalbad Wiesenbad durchgeführt. Mittlerweile waren 197 Mitglieder in 7 Therapiegruppen aktiv. Der Beitritt zur Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (LAG SH) stärkte die landesweite Vernetzung.

Teilnehmer des 1. Sächsischen Therapeuten- und Patientenseminars in Thermalbad Wiesenbad

1995 – Führungswechsel und Gruppenwachstum
Am 1. April fand die Mitgliederversammlung mit Wahl des Landesvorstandes in Dresden statt, bei der Helmut Kwauka zum neuen Vorsitzenden des Landesverbands gewählt wurde.
Die Zahl der Therapiegruppen wuchs auf zehn, darunter entstanden neue Gruppen in Plauen und Lichtenstein.
Der Verband beteiligte sich aktiv an Fachmessen und Kongressen. Die Gruppenarbeit wurde durch Seminare und Fortbildungen intensiviert. in 10 Therapiegruppen haben 339 Mitglieder aktive Selbsthilfe nach dem Motto „Bewegung- Beratung-Begegnung“ gestaltet.
1997 – Internationales Symposium in Bad Gastein
Ein internationales Symposium mit Teilnehmern aus Sachsen und Thüringen fand in Bad Gastein (Österreich) statt. Die Veranstaltung förderte den Austausch über Therapieansätze und Selbsthilfestrukturen. Der Verband war auf mehreren Fachmessen und Behindertentagen präsent. Insgesamt waren 1997 bereist 16 Therapiegruppen mit 441 Mitgliedern aktiv.
1998 Stammtisch der ostdeutschen Landesverbände ins Leben gerufen
Im Winter wird der erste Stammtisch der ostdeutschen Landesverbände in Dresden durchgeführt. Bereits zum wiederholten Mal fand in Leipzig eine medizinische Fachmesse statt. An der „rehavision 98“ beteiligte sich der Landesverband mit einem Info-Stand. Außerdem präsentierte man sich noch im Rahmen einer Regionalmesse der AG „Menschen mit Behinderung“, zum Chemnitzer Gesundheitstag, zum Behindertentag sowie beim Selbsthilfetag in Zwickau.
2001 – 10-jähriges Jubiläum des Landesverbandes
Das Jubiläum wurde mit einer Festveranstaltung und einem Symposium zum Thema „Diagnose: Morbus Bechterew?! Ärzte, Physiotherapeuten, DVMB!“ in Thermalbad Wiesenbad– dem Ort der Gründung begangen.
Der Verband zählte nunmehr 22 Therapiegruppen mit über 670 Mitgliedern. Es entstanden neue Gruppen in Weißwasser, Altenberg, Hoyerswerda, Dohna und Brandis. Die Zusammenarbeit mit Kliniken und Therapeuten wurde weiter ausgebaut.
2002 – Hochwasserhilfe und neue Gruppen
Das Jahrhunderthochwasser traf auch Mitglieder und Therapieeinrichtungen in verschiedenen Teilen Sachsens schwer in Mitleidenschaft gezogen schwer. Der Verband organisierte Hilfe und Unterstützung für Betroffene.
Trotz der zu bewältigenden Herausforderungen wurden weitere, neue Gruppen gegründet. Die Mitgliederzahl stieg auf insgesamt 781 Mitglieder in 23 Gruppen.
2011 – 20 Jahre Landesverband Sachsen
Das 20-jährige Jubiläum wurde mit einem Festakt und dem 20. Gruppensprecherseminar in Waldheim gefeiert.

Auszeichnungen für Karsten Lorenz und Martin Mailach

Austausch unter Teilnehmenden

Teilnehmende und Gäste beim Lesen der Festschrift
Die Mitgliederzahl erreichte in diesem Jubiläumsjahr 977 Personen in 26 Gruppen. Neue Gruppen entstanden in Görlitz und Bautzen.
Klaus Vogt erhielt die Ehrennadel in Gold der DVMB für sein langjähriges Engagement.
2013
Der Internationale Morbus Bechterew Tag fand in Leipzig statt.

Teilnehmende in Bewegung


Ludwig Hammel und Klaus Vogt im Gespräch

Prof. Dr. Christoph Baerwald beim Vortrag
2021 – Digitalisierung und neue Formate- auch nach 30 Jahren zukunftsfähig bleiben
Das 30-jährige Bestehen beging der Landesverband mit geladenen Gästen aus befreundeten Landesverbänden, Vertretern aus Kliniken und anderen Verbänden.
Mit in der Pandemie Zeit fand der Festakt im Hygienemuseum Dresden statt.


Hygienemuseum Dresden
Teilnehmer beim Festakt

Grußworte von Frau Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Jubiläum

Im Rahmen des Jubiläumsjahres erstellte der Landesverband auch eine eigene Briefmarken Edition.
Unter den einzuhaltenden Abstandsregelungen fand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmenden statt.


Während der Pandemiezeit setzte der Verband immer verstärkter auf digitale Angebote. Online-Beratung, virtuelle Gruppentreffen und digitale Schulungen wurden eingeführt. Neue Formate der Selbsthilfearbeit wurden eingeführt, wodurch neue Zielgruppen gewonnen werden konnten.
Im Sommer 2021 fand auch der erste digitale Jugend Stammtisch statt, der mittlerweile zu einer festen Institution geworden ist.


